Der Hirnstamm besteht aus 3 Teilen:
Mesencepalon (Mittelhirn)
Pons (Brücke), der zum Metencephalon gehört
Myelencephalon (Markhirn)
Die synonyme Bezeichnung für Myelencephalon ist Medulla oblongata (verlängertes Mark).
Die idealisierte Darstellung gibt einen Überblick über die
Austrittsstellen der Hirnnerven, die aus präparatorischen Gründen nicht alle
zu sehen sind.
Wenn Sie den Mauszeiger über den Text oder die Grafik
führen, werden Nerven und zugehörige Texte farbig markiert. (somatomotorische
Nerven rot, Kiemenbogennerven blau und N. vestibulocochlearis grün).
Um die interaktive Grafik sehen zu können benötigen Sie den kostenlosen Macromedia Flash Player.
Der schematische Darstellung zeigt einen Horizontalschnitt im Bereich des Mesencephalon durch die Pedunculi cerebri, der in etwa der Ansicht des Präparates von oben entspricht:
Das Kleinhirn bildet einen großen Teil des Daches (Tegmen)
des Ventriculus quartus. Der IV. Ventrikel hat auf einem medianen
Sagittalschnitt eine dreieckige Form, sein Boden wird wegen seiner Form als Rautengrube
oder Fossa rhomboidea bezeichnet.
Den rostralen Teil der Rautengrube bildet die Rückfläche des Pons, also
ein Teil des Metencephalon, den caudalen Teil der Rautengrube
dagegen das Myelencephalon. Dementsprechend werden Metencephalon und
Myelencephalon unter dem Begriff Rhombencephalon zusammengefaßt.
Quelle: Rudolf Bock: Anatomie des Gehirns, Interaktives Lernprogramm Version 2.0, Verlag Urban & Fischer, 2000